Die Motorrad-Touren im Allgemeinen:

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Die Insel ist groß, bzw. klein genug, um in 1 Woche sämtliche Ecken, Straßen und Regionen wenigstens ein-, manche nach individueller Vorliebe auch zwei- oder mehrmalig mit dem Bike aufsuchen zu können. Am 5., 6. oder erst am 7. Tag wird irgendwann der Zeitpunkt kommen, an dem einem "die Straßen ausgehen", d.h. nach allerspätestens 7 Tagen ist die Insel weitgehend erforscht - aber nur was den befahrbaren, nicht den begehbaren Teil betrifft. Diese Bemerkung soll das Interesse darauf fokussieren, daß nach unserer Meinung derjenige, der Madeira nicht wenigstens ein- oder zweimal unter Schusters Rappen nimmt, der nicht zumindest eine Berg- und eine Levada-Wanderung unternommen hat, die Insel verläßt, ohne sie wirklich kennengelernt und ihre wahren und verborgenen Geheimnisse erkundet zu haben.

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Genauere Erklärungen zu den Touren zu geben, ist eigentlich müßig, denn es würde der banale Tip reichen: "Nimm Dir´ne Karte und fahr einfach ´drauflos, kreuz und quer und rundherum um die Insel!" Aber einige Anmerkungen erscheinen uns sinnvoll:

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Einzelne Routen lassen sich besonders gut zu einer harmonischen Tagestour kombinieren. Manche Touren müssen wetterbedingt abgebrochen oder wenigstens -geändert werden. Eine besondere Herausforderung stellt dabei aus unserer Sicht und nach Erfahrung anderer Biker, die wir trafen, die "Erstbesteigung" des höchsten mit dem Motorrad erreichbaren Punktes der Insel und daher die vielleicht spektakulärste Tour dar: die Erklimmung des 1818m hohen Pico Arieiro. Es kann mehrere Versuche an verschiedenen Tagen "kosten", dieses im wahrsten Sinn des Wortes "highlight" der Mootrrad-Touren auf Madeira zu schaffen. Im Februar hat Thomas 4 Versuche an 4 Tagen gebraucht, dabei einige sehr feuchte und nebel-ekelige Blindfahrten unternommen, um dann endlich "sein" Gipfelerlebnis beschert zu bekommen:

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Ein unglaublich schöner Sonnenaufgang hoch über den tiefer als der Gipfel hängenden Wolken, ein traumhafter Rundblick über die gesamte Insel, zu den anderen benachbarten Gipfeln des Pico Grande, Pico das Torres und dem höchsten Gipfel - Pico Ruivo, dazwischen tiefe durch Wind- und Wassererosion aus dem Vulkangestein herausgewaschene Schluchten, die teils wie Höllenkessel anmuten.

Also - nicht aufgeben, bis jetzt hat es in einer Woche so weit mir bekannt ist, nahezu jeder geschafft, den Pico Arieiro wenigstens einmal bei guter Sicht zu befahren.

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Die im folgenden genannten Motorrad-Touren sind nicht in der angegebenen Reihenfolge bindend, sondern frau/man sollte sie an die Vorgaben des Wetters, an die eigenen Wünsche, Interessen und Möglichkeiten anpassen. Unser Tip aber: Wie immer im Leben, sollte man auf Madeira nichts aufschieben, was man gerne an einem Tag mit idealen Wetterbedingungen machen will, es ist (zumindest im Frühjahr) nie sicher, ob einem die  Witterung noch eine zweite Chance gibt.

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